Um ein Tourunternehmen zu gründen, wählen Sie eine klare Nische, rechnen aus, was ein einzelner Tourtermin kostet, besorgen die richtigen Lizenzen und Versicherungen für jeden Ort, an dem Sie tätig sind, richten vor dem Start die Online-Buchung ein und verkaufen zuerst über Ihre eigene Website und Google – mit Marktplätzen wie Viator für zusätzliche Reichweite. Ein Stadtrundgang oder eine Food-Tour lässt sich mit kaum mehr als Ortskenntnis, einer Versicherung und einer Buchungsseite starten. Boote, Fahrräder und Fahrzeuge erfordern deutlich mehr Geld und Papierkram.

Dieser Leitfaden führt Sie der Reihe nach durch alle Schritte: die Wahl des Geschäftsmodells, Startkosten mit einem durchgerechneten Beispiel zur Gewinnschwelle, Lizenzen, Gestaltung und Preise Ihrer Touren, Buchungssoftware, Ihre ersten Vertriebskanäle und den Start. Wo es zu einem Thema einen eigenen ausführlichen Leitfaden gibt, verlinken wir ihn.

Transparenzhinweis: Wir entwickeln TicketingHub, ein Buchungssystem für Betreiber von Touren und Aktivitäten. Wo wir Buchungssoftware vergleichen, nennen wir auch Alternativen, die für Ihr Unternehmen günstiger sein können.

Die 8 Schritte im Überblick

  1. Art des Tourunternehmens festlegen: Tourveranstalter, Guide oder Wiederverkäufer.
  2. Nische und Geschäftsmodell wählen: Touren zu festen Zeiten, auf Trinkgeldbasis, private Touren oder Touren mit Ausrüstung.
  3. Startkosten und Gewinnschwelle berechnen, bevor Sie Geld ausgeben.
  4. Unternehmen anmelden, Lizenzen einholen und versichern – an jedem Ort, an dem Sie tätig sind.
  5. Buchbare Touren gestalten: feste Zeiten, maximale Gruppengröße, Route, Richtlinien und Preis.
  6. Online-Buchung ab dem ersten Tag einrichten, damit Verfügbarkeit, Zahlungen und Erinnerungen von selbst laufen.
  7. Erste Buchungen gewinnen: über Google, Ihre eigene Website, Marktplätze und lokale Partner.
  8. Testlauf starten, Bewertungen sammeln, dann die Auslastung pro Termin messen.

Schritt 1: Art des Tourunternehmens festlegen

Hinter Suchanfragen wie „Tourunternehmen“, „Tourismusunternehmen“ und „Reiseveranstalter werden“ stecken oft ganz unterschiedliche Geschäfte. Der Unterschied entscheidet, welche Lizenzen Sie brauchen, wie Sie Geld verdienen und welche Software Sie benötigen.

UnternehmensartWas Sie verkaufenWie Sie verdienenTypische erste Fragen
TourveranstalterEigene Touren und Aktivitäten, durchgeführt von Ihnen oder Ihren GuidesDer Ticketpreis abzüglich einer etwaigen Marktplatz-ProvisionGewerbeerlaubnis, Versicherung, Genehmigungen für jeden Ort
Selbstständiger GuideIhre Zeit und Ihr Wissen, oft für andere BetreiberEin Tagessatz oder ein Honorar pro TourEine Guide-Zertifizierung, wo Ihre Stadt sie verlangt
Reisebüro oder WiederverkäuferTouren, Hotels oder Pakete anderer UnternehmenProvision auf jeden VerkaufVorschriften für Reisevermittler und Pauschalreiserecht, wenn Sie Reisen aus mehreren Leistungen verkaufen
Veranstalter von Pauschal- oder MehrtagesreisenReisen, die Transport, Unterkunft und Aktivitäten kombinierenDer PauschalpreisPauschalreiserecht und Insolvenzabsicherung – beides strenger

Die meisten Leser dieses Leitfadens wollen Tourveranstalter werden: Sie gestalten das Erlebnis, verkaufen es und führen es selbst durch. Ein Tourismusstudium brauchen Sie dafür nicht. Am schnellsten lernen Sie, wie Termine, Guides und Rückerstattungen in der Praxis funktionieren, wenn Sie eine Saison lang bei einem etablierten Betreiber arbeiten. Mehr dazu lesen Sie in unseren Beiträgen darüber, wie Tourveranstalter arbeiten und was ein spezialisierter Tourveranstalter ist.

Schritt 2: Nische und Geschäftsmodell wählen

„Stadtführungen“ sind keine Nische. „Rundgänge zur Cocktailgeschichte der Prohibitionszeit“ schon. Eine enge Nische zeigt Ihnen, wer Ihre Zielgruppe ist, was in Ihre Angebotstexte gehört und warum sich jemand für Sie entscheiden sollte statt für den Betreiber nebenan. Beantworten Sie vor allem anderen vier Fragen:

  • Was wissen Sie oder wozu haben Sie Zugang, das Besucher anderswo nicht bekommen? Lokale Geschichten, Fachwissen oder exklusive Zugänge sind das eigentliche Produkt.
  • Wer genau ist Ihre Zielgruppe? Kreuzfahrtpassagiere mit drei Stunden Zeit, Familien, Firmengruppen und Backpacker wollen ganz unterschiedliche Touren.
  • Wie saisonal ist das Geschäft? Die Saisonabhängigkeit prägt vom ersten Monat an Ihren Cashflow, Ihre Personalplanung und Ihre Preise.
  • Was verlangt die Konkurrenz, und was bietet sie nicht? Lücken bei Preis, Sprache, Tageszeit oder Format sind Ihr Einstieg.

Wählen Sie dann ein Geschäftsmodell. Diese fünf Modelle erfordern unterschiedlich viel Startkapital und stellen unterschiedliche Anforderungen an die Buchung:

GeschäftsmodellWie Sie verdienenStartkapitalWas Ihr Buchungssystem können muss
Bezahlte Touren zu festen Zeiten (Rundgänge, Food-, Stadt- und Geschichtstouren)Ein Ticket pro GastGeringEin gemeinsames Gruppenlimit für Ihre Website, Laufkundschaft und alle Marktplätze; ein schneller Checkout auf dem Handy
Kostenlose Touren oder Touren auf TrinkgeldbasisTrinkgelder, teils auch Gebühren von Tour-PortalenSehr geringKostenlose Reservierungen, eine Teilnehmerzahl für die Guides und Kontrolle über No-Shows
Private und individuelle TourenEin Preis pro GruppeGeringAnfragen oder Angebote, Anzahlungen und private Zeitfenster
Touren mit Ausrüstung oder Fahrzeugen (Boote, Kajaks, Fahrräder, Busse)Ein Preis pro Platz oder pro VerleihHochBoote, Fahrräder oder Fahrzeuge als begrenzte Ressourcen, dazu Verzichtserklärungen
Veranstaltungsorte und Attraktionen (Escape Rooms, Museen, Bauernhöfe)Tickets mit ZeitfensterHoch (Räumlichkeiten)Einlass mit Zeitfenster, Verkauf an Laufkundschaft an der Kasse oder per Tablet und Ticketscan am Eingang

Wenn Sie sich schon für ein Format entschieden haben, gehen diese Leitfäden tiefer: Rundgänge, Food-Touren, Kajakverleih, SUP-Verleih, Ausrüstungsverleih und Escape Rooms.

Schritt 3: Startkosten und Gewinnschwelle berechnen

Die Startkosten hängen fast vollständig vom gewählten Modell ab. Ein Rundgang braucht eine Lizenz, eine Versicherung, eine Website und Buchungssoftware. Bei einer Boots- oder Bustour kommen das Fahrzeug, eine Genehmigung für gewerbliche Personenbeförderung, die Wartung und eine deutlich teurere Versicherung hinzu.

KostenRundgang, Food- oder StadttourBoots-, Rad- oder Fahrzeugtour
Gewerbeanmeldung und lokale LizenzenNötigNötig
Genehmigungen für Schutzgebiete oder besondere OrteManchmalOft, mit Kontingenten oder Wartelisten
HaftpflichtversicherungNötigNötig, mit höheren Deckungssummen
Ausrüstung oder FahrzeugeWenig oder nichts (Headsets, Schirme, Schilder)Ihr größter Kostenpunkt: kaufen, leasen oder mieten
Website und DomainNötigNötig
BuchungssoftwareMonatsgebühr oder Gebühr pro BuchungMonatsgebühr oder Gebühr pro Buchung
GuidesAnfangs Ihre eigene ZeitLizenzierte Skipper oder Fahrer sind oft Pflicht
Erstes MarketingFotos, Google-Profil, Einträge auf MarktplätzenEbenso

Bevor Sie Geld ausgeben, rechnen Sie aus, was ein Termin einbringt und wie viele Termine Sie pro Monat brauchen. Hier ein Beispiel für einen kleinen Rundgang. Die Zahlen sind erfunden und sollen nur die Methode zeigen – setzen Sie die Zahlen aus Ihren eigenen Angeboten ein:

BeispielpostenBetrag
Ticketpreis pro Gast£25
Buchungsgebühr pro Gast (3,5 % bei TicketingHub ohne Abo)£0.88
Kartenabwicklung pro Gast (Beispielsatz: 1,5 % + 20p; fragen Sie Ihren Zahlungsanbieter)£0.57
Was Ihnen pro Gast bleibt£23.55
Gäste pro Termin im Durchschnitt8
Honorar eines freien Guides pro Termin£60
Was ein Termin einbringt8 × £23.55 − £60 = £128.40
Fixkosten pro Monat (Versicherung, Website, Telefon, Steuerberatung, Marketing)£500
Termine, um die Fixkosten zu decken£500 ÷ £128.40 = 3.9, also 4
Termine, um sich zusätzlich £2000 im Monat auszuzahlen£2500 ÷ £128.40 = 19.5, also 20

In diesem Beispiel tragen 20 gut gefüllte Termine im Monat das Unternehmen. Halb leere Termine tun das nicht. Kämen pro Termin im Schnitt vier statt acht Gäste, brächte jeder Termin nur £34.20 ein, und Sie bräuchten mehr als dreimal so viele Termine. Deshalb ist die Auslastung pro Termin die Kennzahl, die Sie steuern sollten (siehe Schritt 8). Unsere Businessplan-Vorlage für Tourveranstalter macht daraus einen vollständigen Plan mit monatlichem Cashflow, wie ihn Banken und Tourismusverbände sehen wollen.

Schritt 4: Unternehmen anmelden, Lizenzen einholen und versichern

Nichts bringt neue Betreiber so oft in Schwierigkeiten wie die Genehmigungen. Die Regeln kommen nicht aus einer Hand, und für eine einzige Tour können mehrere gelten:

  • Gewerbeerlaubnis. Jede Stadt oder Region, in der Sie tätig sind, kann eine eigene Erlaubnis verlangen – nicht nur der Ort, an dem Ihr Unternehmen eingetragen ist.
  • Personenbeförderung. Sobald Sie Gäste irgendwohin fahren, gelten meist die Regeln für gewerbliche Personenbeförderung: Berufsführerscheine, Fahrzeuggenehmigungen und eine höhere Versicherung.
  • Schutzgebiete. Nationalparks, Kulturerbestätten und Meeresschutzgebiete verlangen meist eigene Genehmigungen für Betreiber, oft mit Kontingenten.
  • Guide-Zertifizierung. Manche Städte und Länder schreiben für bezahlte Touren lizenzierte Guides vor, und die Bußgelder treffen das Unternehmen.
  • Mindestdeckung der Versicherung. Die vorgeschriebenen Haftpflicht-Deckungssummen hängen von Aktivität und Ort ab. Für Abenteueraktivitäten gelten eigene Vorgaben.

Die Anforderungen summieren sich je nach Ort und Aktivität. Eine Kajaktour, die in ein Meeresschutzgebiet in der Nachbargemeinde führt, kann vier separate Genehmigungen erfordern. Fragen Sie etablierte Betreiber vor Ort, welche Genehmigungen sie haben, buchen Sie vor dem Start eine Stunde bei einer örtlichen Kanzlei für Wirtschaftsrecht, und legen Sie für jede Verlängerung eine Erinnerung an. Versäumte Verlängerungen machen mehr Ärger als fehlende Lizenzen. Ausführlich geht es darum in unseren Leitfäden zur Lizenzpflicht für Tourveranstalter und zur Versicherung für Tourveranstalter.

Gründen Sie dann eine eigene Gesellschaft (zum Beispiel eine GmbH oder LLC), damit Ihr Privatvermögen vom Unternehmen getrennt ist, und eröffnen Sie ein Geschäftskonto, um Einnahmen und Ausgaben von Anfang an sauber zu trennen.

Schritt 5: Touren gestalten, die sich wirklich buchen lassen

Gestalten Sie das Produkt danach, wie es im Alltag ablaufen wird, nicht nur nach der Geschichte, die es erzählt:

  • Feste Startzeiten. Ein Zeitplan, den Gäste Wochen im Voraus buchen können, schlägt einen Kalender, der sich ständig ändert.
  • Eine maximale Gruppengröße. Legen Sie sie früh fest. Sie bestimmt, wie viele Guides Sie brauchen, welche Genehmigungen gelten und wie hoch Ihr Preis pro Gast ist.
  • Eine getestete Route. Gehen oder fahren Sie sie genau zu den Zeiten ab, zu denen die Tour stattfinden soll, und planen Sie Puffer ein. Eine Tour, die einmal zu spät endet, ist ein Versehen. Beim zweiten Mal wird sie zum Problem für Ihre Bewertungen.
  • Schriftliche Richtlinien. Eine Sicherheitseinweisung, wo nötig Verzichtserklärungen, ein Schlechtwetterplan und Stornierungsbedingungen – alles festgelegt, bevor der erste Gast fragt.
  • Eine klare Beschreibung. Sagen Sie, was inbegriffen ist, wo der Treffpunkt liegt und für wen die Tour geeignet ist. Wie das geht, zeigt unser Leitfaden zum Schreiben einer Tourbeschreibung.

Für den Preis gehen Sie von Ihren Kosten pro Termin aus Schritt 3 aus, schlagen die nötige Marge auf und gleichen das Ergebnis mit der Konkurrenz ab. Wenn Sie über Marktplätze verkaufen, setzen Sie den Preis so an, dass sich eine Buchung auch nach deren Provision noch lohnt. Unser Leitfaden zu Preisstrategien für Touren vergleicht Zuschlagskalkulation, nachfrageorientierte Preise und Gruppenpreise.

Schritt 6: Online-Buchung ab dem ersten Tag einrichten

Wer Buchungen per Telefon, E-Mail oder Tabelle annimmt, kann nur so weit wachsen, wie die Zeit für die Verwaltung reicht. Reisende erwarten, sofort auf dem Handy buchen zu können, oft am Abend vorher. Buchungssoftware bietet Ihnen:

  • Ein Buchungs-Widget auf Ihrer eigenen Website, damit für Direktverkäufe keine Marktplatz-Provision anfällt
  • Einen gemeinsamen Verfügbarkeitskalender für Ihre Website und alle Marktplätze, damit derselbe Platz nie doppelt verkauft wird (wie Überbuchungen entstehen)
  • Zahlung oder Anzahlung schon bei der Buchung, damit kurzfristige Stornierungen Sie kein Geld mehr kosten
  • Automatische Bestätigungen und Erinnerungen, die No-Shows reduzieren
  • Eine Gästeliste und den Check-in für die Guides am Tourtag

Buchungssoftware wird auf ganz unterschiedliche Weise abgerechnet. Welches Modell passt, hängt davon ab, wie gleichmäßig Ihre Umsätze sind. Die Preise unten haben wir im Oktober 2026 geprüft:

PreismodellBeispielWas Sie zahlenGeeignet für
MonatsaboBookeo: US$39.95 pro Monat (Tarif „Tours & Activities“)Eine feste Gebühr jeden Monat; Zahlungsgebühren separatGleichmäßige Direktverkäufe übers ganze Jahr
Abo plus BuchungsgebührRezdy: ab $49 pro Monat plus 3 % pro Online-BuchungBeidesBetreiber, die viel über Agenturen und Wiederverkäufer verkaufen
Gebühr zahlt der GastFareHarbor und Peek Pro: meist etwa 6 % Aufschlag auf den Preis für den Gast (nicht veröffentlicht, daher per Angebot bestätigen lassen)Selbst wenig oder nichts, aber Gäste zahlen beim Checkout mehrBetreiber, die mit einem höheren Preis im Checkout leben können
Nur Buchungsgebühr, kein AboTicketingHub: 3,5 % pro Buchung ohne Abo, Barzahlungen inklusive, keine Monats- oder Einrichtungsgebühr; £0.20 pro kostenlosem TicketNichts in Monaten ohne VerkäufeNeue und saisonale Unternehmen
Feste Monatsgebühr, keine Gebühr auf DirektbuchungenCaptainBook: €49 bis €349 pro MonatEine feste Gebühr jeden MonatGleichmäßiges Volumen übers ganze Jahr

Rechnen Sie vor der Wahl die Kosten eines ganzen Jahres bei Ihren erwarteten Umsätzen durch, einschließlich der ruhigen Monate. Unser Vergleich der besten Buchungssoftware für Touren umfasst elf Plattformen. Außerdem gibt es Leitfäden nach Tourart: Rundgänge, Food-Touren, Bootstouren und Escape Rooms.

Schritt 7: Die ersten Buchungen gewinnen

Sie brauchen kein großes Marketingbudget. Sie müssen nur dort leicht zu finden sein, wo Reisende ohnehin suchen. Die Kanäle stehen ungefähr in der Reihenfolge, in der die meisten neuen Betreiber sie einrichten sollten:

KanalKostenAufwandAm besten für
Google UnternehmensprofilKostenlosGeringSuchen nach „Aktivitäten in der Nähe“ und auf der Karte
Eigene Website mit Buchungs-WidgetNur die Gebühr Ihrer BuchungssoftwareMittelDie beste Marge und Stammgäste
Buchungslinks in Google Things to DoKostenloser Eintrag über ein angebundenes Buchungssystem (prüfen Sie, ob Ihres ein Partner ist)Gering, sobald angebundenReisende, die nach Ihrer Attraktion oder Ihrer Stadt suchen
Viator, GetYourGuide und andere MarktplätzeProvision auf jede Buchung; laut Betreibern nimmt Viator meist 25 % bis 33 %MittelReichweite und Ihre ersten Bewertungen
Hotels, Concierges und lokale PartnerEine Provision nach VereinbarungHoch (Beziehungspflege)Verlässliche Empfehlungen, Jahr für Jahr
Bewertungen auf Google und TripadvisorKostenlosLaufendMehr Buchungen aus den Besuchern aller anderen Kanäle
Bezahlte Suchanzeigen und Social AdsBezahlung pro KlickMittelSobald Sie wissen, wie viele Besucher buchen

Marktplätze lohnen sich wegen der Reichweite, aber mit jeder Buchung, die Sie auf Ihre eigene Website holen, bleibt die Provision in Ihrem Unternehmen. Mehr dazu in unseren Leitfäden: Verkaufen über Viator, GetYourGuide, Provisionssätze für Partner und lokales SEO für Tourveranstalter.

Schritt 8: Testlauf starten, Bewertungen sammeln, dann messen

Führen Sie vor dem offiziellen Start ein paar kostenlose oder vergünstigte Touren für Freunde, Einheimische und Hotel-Concierges durch. So entdecken Sie Probleme mit dem Timing und sammeln Ihre ersten Bewertungen, bevor zahlende Gäste kommen. Bitten Sie jeden zufriedenen Gast um eine Bewertung. Ihre ersten fünfzig Bewertungen bringen mehr als jedes Werbebudget, und unser Leitfaden, wie Sie um Tripadvisor-Bewertungen bitten, liefert Formulierungen, die Sie übernehmen können.

Verfolgen Sie nach dem Start jede Woche drei Kennzahlen:

  • Auslastung pro Termin. Sie zeigt, welche Zeitfenster Sie streichen und welche Sie verdoppeln sollten.
  • Woher die Buchungen kommen. Stecken Sie Ihre Energie in die Kanäle, die wirklich verkaufen.
  • Kosten pro Buchung je Kanal. Vergleichen Sie Marktplatz-Provision, Werbeausgaben und Ihre eigene Buchungsgebühr.

Häufig gestellte Fragen